Der Engel von Paris


Es war der Morgen des 20. April als ein Bote ein Päckchen und ein Brief brachte. "schon wieder ein Jahr vergangen" fragte ich Holmes. "wie schnell die Zeit vergeht" antwortete er und öffnete es. Das Päckchen enthielt wie immer nur eine Rote Rose. Holmes las kurz den Brief und stellte die Rose in eine Kleine Vase.

"nun Watson" sagte er "dieses mal ist es wohl die letzte Rose" dann stellte er sie zum ersten mal ans Fenster. "wer schickt den die eine Rose? Und wieso "wie jedes Jahr" " fragte Amanzia und schaute verwundert erst mich und dann ihren Bruder an.

"Ich weiß nicht ob ich..." begann ich doch Holmes hob eine Hand und ich schwieg. Holmes ging ohne ein Wort zu sagen zu seinem Sessel und zündete sich seine Pfeife an.

"Sagt dir der Name "Engel von Paris" etwas" fragte er Amanzia. "ich habe diesen Namen schon gehört" sagte sie "es ist eine Sängerin, ganz Europa war ihrer Stimme verfallen. Sie war Plötzlich verschwunden und bis heute ist sie nicht wieder aufgetaucht." Sagte Amanzia.

"Stimmt, sie ist verschwunden, und wir sind diejenigen die für ihr verschwinden verantwortlich sind" sagte Holmes. Amanzia schaute ihn ungläubig an. Bevor sie etwas sagen konnte sagte Holmes: "Genau heute vor 6 Jahren, Watson und ich hatten gerade einen Fall in Paris abgeschlossen. Beschlossen wir einige Tage Urlaub zu machen. So gingen wir durch die Gassen von Paris, bis wir eine Himmlische Stimme aus dem Theater hörten. Eine Stimme die die Seele berührt. Neugierig gingen wir hinein. Dort sahen wir sie, Jung, Blond und wunderschön. Sie Probte eine Arie. Doch es war auch noch ein Mann anwesend. Er ging hart mit ihr um. Jeder kleinste Fehler wurde hart bestraft."

Holmes erhob sich, und schaute kurz durchs Fenster. Dann setzte er sich wieder und erzählte weiter: "wir wollten eingreifen, doch da wurden wir entdeckt und Mann wollte uns hinauswerfen. Doch denk meines Namens und einer kleinen Lüge. Ich erzählte den Herren das ich beauftragt wurde die Sicherheit im Theater zu überprüfen, durften wir bleiben. Die junge Dame hörte wohl meinen Namen und schaute kurz zu uns hinauf. Ich sah den Schmerz der in diesen Augen lag. Doch ehe ich etwas machen konnte schleifte dieser Mann sie hinter die Bühne."

Da Holmes eine Pause machte um erneut aus dem Fenster zu schauen, erzählte ich weiter: "während wir auf dem Weg zum Hotel überlegten wie wir der Frau helfen könnten. Hatte wohl sie schon einen Weg gefunden. Denn als wir im Hotel ankamen, war ein Brief für uns hinterlegt worden. Er enthielt nur 2 Karten für das Konzert am Abend, und einen kleinen Zettel, darauf standen nur 2 Worte: Bitte Hilfe. Wir gingen abends ins Theater. Und ich muss sagen, diese Stimme ging ein ans Herz und berührte einem die Seele. Aber wenn Mann ihre Augen Sah, so sah man das sie litt. Nach dem Konzert bat uns einer der Bedienstete des Theaters, wir mögen doch bitte mit hinter die Bühne kommen. Die Sängerin möchte uns gerne kennen lernen.

Holmes und ich verstanden sofort, das das die Gelegenheit war, dem "Engel" näher zukommen und vielleicht zu erfahren was die Worte Bitte Hilfe, zu bedeuten hatten. Wir wurden hinter die Bühne geführt. Doch mussten wir warten, denn ein anderer Besucher war noch bei ihr. Niemand anderes als der König von Frankreich. Deswegen warteten wir ohne ein Wort zu sagen, bis der König gegangen war. Man führte uns in die Garderobe und sofort war ich von der Ausstrahlung und dem Lächeln von ihr gefangen."

"ja ja unser Doktor hatte sich doch auf den ersten blick verliebt" war Holmes spöttisch ein. Amanzia lächelte zaghaft doch sie sagte nichts. "Also Holmes" empörte ich mich "Sie waren dem Charme auch gleich erlegen. Naja, wo war ich, ach ja.. Die Sängerin lächelte uns an und sagte: "ich danke ihnen das sie meine Einladung gefolgt sind. Ich weiß es war etwas kurzfristig aber als ich hörte, das sie, Sherlock Holmes heute Nachmittag im Theater waren, wollte ich sie unbedingt kennen lernen." sie stand auf und bot mir und Holmes einen Platz an. Plötzlich ging die Tür auf und der Mann, den wir schon am Nachmittag sahen stand in der Tür. "oh, ich wusste nicht das du noch Besuch hast" sagte er nicht ohne einen bissigen untertan. "darf ich mich vorstellen, Talon, Charles Talon. Meine Frau Emilia haben sie ja schon kennen gelernt" Er legte demonstrativ einen Arm um sie. Sie sah plötzlich so klein und verschüchtert aus, das ich mir eine Ablenkung überlegt. Denn es war ja ersichtlich das sie uns alleine sprechen wollte. Ich erhob mich plötzlich und ging ohne ein Wort zu sagen einen schritt auf die Tür zu. Ich gab Holmes mit der Hand ein kleines fast unmerkliches Zeichen. So das er aufstand, ich lies mich, kaum das ich die Tür erreichte, einfach fallen. Zum Glück war Holmes schnell und fing mich auf. Ich lies meine Augen geschlossen und Holmes spielte seine Rolle gut. Er sagte an den Mann gerichteter solle schnell Wasser hohlen. Auf die Frage was mit mir sei sagte Holmes ich sei noch nicht ganz von einer Krankheit genesen. So eilte er hinaus.

Emilia durchschaute schnell unser Schauspiel und sagte zu Holmes sie müsse ihn dringend sprechen, aber ihr Mann ließe sie nie alleine. Wenn er mal ausginge werde sie eingesperrt. "wo wohnen sie" fragte Holmes" "Hotel de Rue, Zimmer 219." sagte sie. "mit oder ohne Fenster?" fragte Holmes. "mit Fenster" sagte sie schnell. Lassen sie das Fenster auf, wenn er geht und stellen sie eine einzelne Rose ins Fenster. Dann weiß ich das er weg ist" sprach Holmes. "Watson hatte sich schwer den Magen verdorben und leider seine Genesung zu schnell beendet" sprach Holmes, denn es waren nahende schritte zu hören. Talon kam mit dem Wasser und Holmes gab mir etwas davon zutrinken. So gut ich schauspielern konnte lies ich mich von Holmes gestützt hinaus begleiten.

In unseren Hotel überlegten wir Fieberhaft, was Emilia wohl auf dem Herzen hat. Vermutlich etwas wegen ihres Mannes, meinte ich. Holmes grübelte über der Straßenkarte von Paris und zeichnete einen Weg ein. "wir müssen uns mal das Hotel anschauen" meinte Holmes.

So gingen wir am nächsten Tag zu dem Hotel. Holmes erkundigte sich zu welcher Seite sich das Zimmer befand. Wir hatten Glück, denn es ging hinten raus. Gerade als Holmes gehen wollte kam Talon herunter und ging zum Ausgang. "jetzt oder nie sagte Holmes und rannte die Treppen hinauf. Ich lief so schnell ich konnte hinterher. Holmes erreichte die Zimmertür und klopfte an. Emilia meldete sich nicht. Holmes sagte ihr durch die geschlossene Tür ob sie wisse wie lange ihr Mann wegbliebe. Sie meinte das er so 1 oder 2 Stunden weg sein wird. "Haben sie das Fenster geöffnet?" fragte Holmes. Sie bejahte und Holmes meinte er würde gleich bei ihr sein. So gingen wir schnellen Schrittes wieder aus dem Hotel. "was haben sie vor" fragte ich Holmes doch er meinte nur das werde ich gleich sehen.

Hinter dem Hotel angekommen schaute sich Holmes um und fing an, an der Außenfassade nach oben zu klettern. Ich konnte kaum hinsehen, wenn er nur nicht abrutscht und hinunter fällt. Doch er war schnell oben angekommen und schwang sich durchs Fenster hinein. "kommen sie Watson" rief er von Oben. Doch ich blieb lieber unten schaute nach ob Talon nicht doch früher zurück kommen sollte."

Holmes nahm wieder in seinen Sessel platz und erzählte: Was mein lieber Watson vergessen hat zu sagen ist das, das Hotel nur 2 Stockwerke hatte. So hoch war es nun auch wieder nicht" "hoch genug um sich den Hals zu brechen" warf ich ein. Holmes aber fuhr fort.

"da stand ich nun im zimmer von Emilia Talon. Doch eh ich mich versah, warf sie sich weinend in meine Arme. "danke danke, das sie gekommen sind" schluchzte sie. "beruhigen sie sich bitte" meinte ich und reichte ihr ein Taschentuch "warum wollten sie unbedingt mit mir reden?"

Sie beruhigte sich etwas und begann zu erzählen: Sehen sie, Mister Holmes, meine Familie ist arm und konnte mir die Gesangsausbildung nicht bezahlen. So tingelten wir von einer Stadt zur anderen wo ich für etwas Geld auf der Straße sang. So auch in der Altstadt von Madrid. Dort hörte mich mein jetziger Mann. Er bot meinen Eltern an meine Ausbildung zu bezahlen, aber nur unter der Bedingung das ich seine Frau werde. Da meine Eltern keine andere Chance sagen willigten sie ein. Doch kaum das wir verheiratet waren, schmiss er sie aus dem Haus und ich durfte sie nie wieder sehen. Sie können sich ja denken das mein weiteres Leben die Hölle wurde. Er bewacht mich immer, nirgends darf ich alleine hin. Mit niemanden alleine Reden. Dennoch" sie begann zu lächeln" es gab da diesen jungen Mann, Tom, er war in einer meiner Vorstellungen und er kam darauf fast jeden Abend. Schickte mir Blumen. Doch mein Mann bekam das mit. Oh sie können sich nicht vorstellen wie rasend es ihn gemacht hat, das ein anderer mir Geschenke machte. Er zwang mich ihm eine Antwort zu schreiben. Das ich ihn treffen wolle."

"ich konnte es nicht verhindern. Mein schlug mich zu Boden und sperrte mich in der Garderobe ein und ging zu dem Treffen. Er kam spät wieder, mit Blut an der Kleidung. Ich wagte zu fragen was er gemacht hatte. Doch er sagte nichts, sondern drohte mir. "Lass dich ja mit niemanden ein, sonst wirst du es schwer bereuen."Seitdem ist er immer an meiner Seite. Als ich ihren Namen im Theater hörte, schöpfte ich etwas Mut das sie mir vielleicht helfen könnten"

"wo bei helfen?" fragte ich sie. "zu fliehen" war ihre Antwort. Tom hat den Angriff mit schweren Verletzungen überlebt, das las ich später in der Zeitung, aber er ließ nicht locker und tauchte immer wieder auf und ließ mir durch andere kleine Botschaften zukommen. Ich bitte sie Mister Holmes, helfen sie mir zu fliehen. Ich werde mit Tom fortgehen, irgendwo hin, wo uns mein Mann nicht findet."

"haben sie den nicht einmal über eine Trennung nachgedacht?" fragte ich sie. Sie schaute mich traurig an und sagte dann "ich habe es ein einziges mal gewagt so etwas zu erwähnen, da hat er meinen geliebten Hund genommen und im nahen Fluss ertränkt. Er sagte da zu mir, das ich ihn nur Tod verlassen werde."

"hm............. ich sehe ihr Problem. Ich werde mit meinen freund und Partner Dr. Watson sprechen und auch mit ihren Tom, wie heißt er und wo finde ich ihn?" "er heißt Tom MacGreggor, er wohnt im Hotel de Paris nahe der Seine." "oh, das Hotel kenne ich" sagte ich als wir ein lauten Pfiff hörten. Ich schaute aus dem Fenster und sah Watson der aufgeragt winkte. So schnell ich konnte kletterte ich aus dem Fenster. Sagte zum Abschied noch das ich mich schnellstens wieder melde. Unten angekommen eilten wir um die nächste Ecke damit uns Talon nicht zufällig sehen konnte.

Ich winkte eine Kutsche herbei und während wir in das Hotel fuhren erklärte ich Watson was Emilia mir erzählte. Ich kannte das Hotel de Paris, wahren wir zufällig im gleichen abgestiegen. Dort angekommen erkundigte ich mich nach der Zimmernummer von diesem MacGreeggor. Wir bekamen sie und gingen sogleich zu ihm. Er war da und nach einer kurzen Erklärung wer wir waren und worum es ging durften wir eintreten.

Er bestätigte die Geschichte von Emilia, auch den angriff ihres Mannes. Er bat mich inständig, wenn es in meiner Macht liege etwas für Emilia zu tun. Wir verabschiedeten uns und ich versprach mir über diesen Fall meine Gedanken zu machen.

Watson und ich überlegten lange was wir in diesen Fall machen konnten, ob wir überhaupt das Recht hatten etwas zu unternehmen. Watson, so energisch wie er ist, sagte das kein Mann das recht hatte so seine Frau zu behandeln und das was mit dem Hund passiert ist zeigt was für ein gefährlicher Mann er sei. Wir überlegten uns einen Plan, Watson holte MacGreggor dazu und er war mit allem einverstanden. So warteten wie die nächste Gelegenheit hab, wo Emilia alleine im Hotelzimmer war. Dieser kam einige Tage später, so kletterte ich wieder hinauf und erklärte Emilia was wir vorhatten. Da sie Entführt werden sollte, müsse sie auf alles verzichten was sie hatte und nur das mitnehmen konnte was sie an hatte. Da sie aber auf keinesfalls auf das Bild ihrer Eltern verzichten wollte mussten wir den Plan ändern. Ich sagte zu ihr sie solle mir das Bild mit geben und sich später beklagen das entweder das Bild verloren ging oder gestohlen wurde. So würde es nicht auffallen wenn es weg wäre. Wir verabredeten das bei der nächsten Gelegenheit die Entführung stattfinden solle.

So war es dann auch, als ihr Mann später wieder kam beklagte Emilia sich das sie das Bild nicht wiederfinden könne. Ihr Mann beschwerte sich bei der Hotelleitung und verlangte den schuldigen zu finden. Eine Woche später brachte ein Zimmermädchen eine Nachricht. Emilia hatte es geschafft, das ihre Garderobiere diese Nachricht herausschmuggeln konnte. Die Nachricht war, das ihr Mann am Abend zu einer Poker-runde eingeladen wurde und ab 18:00 Uhr sie alleine im Zimmer sei. Ich sagte MacGreggor beschied und er war mit seinen Vorbereitungen auch fertig. Um 18:30Uhr kletterte ich wieder die Hauswand hoch, über die Schulter ein Enterhaken mit Kletterseil. Emilia wartete schon und ich erklärte ihr das sie vorsichtig am Seil hinunter keltern sollte. Sie tat es, und ich verwüstete wären dessen das Zimmer und hinterließ auf dem Tisch ein Erpresser schreiben: 50.000 Pfund oder Sie sehen ihre Frau nie wieder. Keine Polizei. Wir melden uns!" Dann kletterte ich auch am Seil hinunter. Unten wartete schon MacGreggor und wir alle liefen im Schutz der Dunkelheit durch einige kleine Gassen bis wir zur Kutsche von MacGreggor angekommen waren. Emilia und er stiegen schnell ein und fuhren Richtung Hafen.

Watson und ich gingen ruhig wieder zurück zu unseren Hotel. Am nächsten Tag waren alle Zeitungen voll mit dem Bereich, das der "Engel von Paris" entführt wurde. Die Französische Polizei wandte sich an mich, doch ich lehnte mit der Begründung ab, das der Gesundheitszustand von Watson es nicht zuließe und wir reisten noch am selben Tage ab.

Einige Wochen später hatte ich dennoch das unrühmliche vergnügen einer Begegnung mit Mister Talon. Er war nach London gekommen, Weill er glaubte ich wisse etwas über das verbleiben seiner Frau. Doch auch mit dem wüsten Beschimpfungen und derben Bedrohungen, bekam er kein Wort aus mir heraus. Nach einigen Monaten berichteten die Zeitungen kaum noch was, über die arme entführte und bald war es ganz still. Ich bekam ca. 5 Monate danach das erste mal ein Päckchen, mit einer Roten Rose. Und den kurzen Zeilen, alles ok und vielen dank.

Dann nach einem Jahr kam das nächste, immer ohne Absender, drinnen wieder eine Rose und dieses mal mit der Bitte, da sie jedes Jahr am 20. April eine schicken will, sie ins Fenster zustellen, wenn ich Neuigkeiten für sie habe. Sie würde dann hinauf kommen, ansonsten werde sie es nächstes Jahr wieder versuchen."

Amanzia hörte gebannt zu, "doch" warf sie ein "hat ihr Mann sie nicht bei diesem MacGreggor vermutet und sie dort gesucht" "Oh ja, das hat er, nicht nur einmal. Doch hier ist er der Englischen Gerichtsbarkeit unterstellt. Er hat einmal versucht ins Anwesen der MacGreggor einzudringen. Man rief die Polizei und Talon äußerte den Verdacht, das seine verschwundene Ehefrau da drinnen sei. Man hat das Anwesen mehr als einmal durchsucht, doch nie ein Haar von ihr gefunden." antworte ich ihr.

Holmes erhob sich und schaute durchs Fenster "Wenn mich nicht alles täuscht, wir sie es sein" sagte er und war schon an der Tür und eilte die Treppe hinunter. Er kam in Begleitung einer Dame, die vollkommen in einem Schweren Mantel gehüllt, wieder hoch.

"darf ich vorstellen" sagte Holmes "Miss Emilia Talon, der Engel von Paris" Er half ihr aus dem Mantel und vor uns stand sie, immer noch so schön wie vor 6 Jahren. Ich stand sofort auf und begrüßte sie herzlich. "wie schön sie nach all den Jahren wieder zu sehen" sagte ich. Amanzia erhob sich. "oh, entschuldige bitte" sagte ich an Amanzia gerichtet. "darf ich vorstellen: meine Frau Amanzia" Die zwei Frauen begrüßten sich und etwas nervös wannte sich Emilia an Holmes. "wie ich sehe haben sie Neuigkeiten für mich" und schaute auf die Rose im Fenster.

"bitte setzen sie sich" sagte Holmes und wir nahmen platz. "ich habe vor einigen Monaten aus Paris die Nachricht erhalten das ihr Ehemann verstorben ist. Er hatte wohl bei einem Pokerspiel falsch gespielt und das ist ihm nicht gut bekommen" Sie schaute auf "ist man sich ganz sicher das es mein Mann war?" angst schwang in der Stimme mit. "ja man ist sich ganz sicher, somit sind sie Frei und können endlich wieder richtig leben" sagte Holmes mit einem Lächeln. "ich kann es nicht fassen, dieser Albtraum ist vorbei" sagte Emilia, das muss ich sofort Tom erzählen und dann meine Eltern." sie erbleichte etwas, "wo kann ich sie nur finden? Ich habe keine Ahnung wo sie sein könnten"

Holmes ging auf sie zu, "machen sie sich kleine all zu große Gedanken, ich denke wenn sie es in der Zeitung lesen, werden sie sich von selber melden." Emilia stand auf umarmte Holmes und auch mich, ich schaute auf Amanzia, doch sie lächelte, ohne einer Spur Eifersucht. "ich denke ihnen beiden vom tiefsten Herzen. Ich kann das nicht wieder gut machen." "wenn sie wieder singen sollten " Sagte Amanzia "würden wir uns über Konzertkarten freuen" Emilia Lachte auf, "Oh ja Singen, das habe ich solange nicht mehr gemacht" Sie drehte sich zur Tür "Ich danke ihnen nochmals und ich denke sie werden nicht ein Jahr auf eine Nachricht von mir warten müssen. Auf wieder sehen" Sie ging leichten Schrittes.

"Sie hat sie Hölle hinter sich, nun kann das Leben kommen" sagte Amanzia als sie ans Fenster trat und sah das die Kutsche mit Emilia davon fuhr. "der Engel von Paris ist auferstanden. Ich wünsche ihr das sie nun endlich glücklich war"

Ich nahm die Rose aus der Vase und reichte sie Amanzia "so Glücklich wie ich mit dir bin" sagte ich und küsste sie.

3 Monate später berichteten die Zeitungen vom wundersamen wieder erscheinen der Emilia Talon und die Hintergründe ihres Verschwindens. Emilia war so dankbar das sie unsere Namen weg lies.

Es hieß, nach angemessener Trauerzeit werde sie Tom Mac Greggor heiraten. Und sie wird wieder singen, soweit ihre Stimme es noch will.

Ihre Stimme war in all den Jahren nicht verstummt und so feierte der "Engel von Paris" ein umjubeltes Comeback. So kam es das wir, Holmes, Amanzia und ich in der Londoner Oper in der Ehrenloge saßen und ihrem Konzert lauschten. Kurz vor dem Ende brachte ein Page Holmes ein kleines Päckchen, drinnen eine Rote Rose und ein kleiner Zettel, darauf nur 3 Worte: "Ich danke Ihnen"